Kann man beim Schüleraustausch in England Heimweh bekommen?

Heimweh bei einem Schüleraustausch

Grundsätzlich kann natürlich jeder einmal Heimweh bekommen, wenn auch nicht alle gleichermaβen davon betroffen sind. Insbesondere während der ersten Wochen des Schüleraustauschs ist erst einmal jeder Gang zum Supermarkt ein Abenteuer; alles ist neu – Menschen, Umgebung, tägliche Routine.

Gerade Tage, an denen im Gastland keine spannenden Aktivitäten anstehen, sind prädestiniert dazu, Eltern, Freunde oder Geschwister zu vermissen. Doch bereits einige Tage später steht vielleicht eine Party oder ein Ausflug mit den neuen Freunden an, der die schlechte Stimmung bald vergessen macht…

Feiertags-Blues

Insbesondere an Geburtstagen, an Weihnachten oder Ostern neigen viele AustauschschülerInnen zu Melancholie; man vermisst die heimischen Rituale, die vertraute Umgebung und das Gefühl von Geborgenheit. Im Gastland unterscheidet sich die Feiertagsroutine unter Umständen drastisch von jener, die die Jugendlichen von zuhause kennen.

Häufig hilft es in diesen Fällen schon, sich bewusst zu machen, dass bereits im nächsten Jahr alles wieder seinen gewohnten Gang gehen wird.

Auch wenn es schwierig sein mag, sollten die AustauschschülerInnen versuchen, den Einblick in die fremde Kultur als Chance zu begreifen und das Heimweh als Erfahrung zu verbuchen.

Es gilt also, sich nicht im Zimmer zu verkriechen, sondern insbesondere an Feiertagen aktiv am Familienleben teilzunehmen!

Heimweh bei Konflikten vor Ort

Bei mehrmonatigen Auslandsaufenthalten sind gelegentliche Konflikte wohl unvermeidbar; gerade in diesen schwierigen Momenten sehnen sich viele AustauschschülerInnen nach Freunden und Familie und verdrängen, dass es auch zuhause von Zeit zu Zeit zu Unstimmigkeiten und Streit kommt.

Unmittelbar nach einem Konflikt im Gastland auf virtuellem Wege (also per Skype, Facetime, per Whatsapp etc.) die Lieben in der Heimat zu kontaktieren, trägt allerdings in der Regel nicht zu einer Verbesserung der Situation bei.

Ganz im Gegenteil: Emotionale Aufladung und räumliche Distanz führen dazu, dass es für Freunde und Familie beinahe unmöglich ist, die Situation korrekt einzuschätzen; etwaige Ratschläge führen meistens eher zu einer Verschärfung als zu einer Lösung des Konflikts.

Wie sich Probleme lösen lassen

Probleme löst man am besten dort, wo sie entstehen. Häufig liegen einem Konflikt Verständigungsprobleme zugrunde, die sich nicht zuletzt durch die Sprachbarriere verschärfen können; in vielen Fällen kann schon ein ausführliches Gespräch in entspannter Atmosphäre zur Problemlösung beitragen.


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